
Hoopers Agility - Anfänger -
Trainingseinheit: Hoopers für Anfänger – Einführung in den spannenden Hundesport
Hoopers ist eine noch junge und spannende Hundesportart, die besonders für Hunde jeden Alters und jeder Rasse geeignet ist. Sie fördert die Bindung zwischen Mensch und Hund, stärkt die Kommunikation und sorgt für eine gesunde geistige und körperliche Auslastung des Hundes. Das Ziel im Hoopers ist es, dass der Hund durch einen Parcours mit unterschiedlichen Hindernissen läuft, wobei der Mensch den Hund lediglich mit verbalen Kommandos und Körpersprache lenkt. In dieser Trainingseinheit werden wir uns mit den Grundlagen des Hoopers vertraut machen und erste Schritte in der praktischen Anwendung unternehmen.
Inhalte der Trainingseinheit:
Was ist Hoopers?
Hoopers ist eine Hundesportart, die mit verschiedenen Hindernissen wie Hoops (Bögen), Tunneln, Toren und Pylonen durchgeführt wird. Der Hund muss diese Hindernisse in der richtigen Reihenfolge überwinden, während der Hundeführer ihn nur mit Sprache, Körpersprache und manchmal Handzeichen lenkt. Anders als beim Agility, wo der Hund selbst Hindernisse wie A-Wand oder Slalom durchläuft, ist Hoopers ein gelenkter Parcours, bei dem der Hund nicht springen muss.Warum ist Hoopers ideal für Anfänger?
Schonende Belastung: Hoopers ist besonders für Hunde geeignet, die aus gesundheitlichen Gründen nicht springen können oder sollen, da die Parcours überwiegend ohne hohe Sprünge oder gefährliche Hindernisse auskommen.
Fördert Teamarbeit: Hoopers stärkt die Kommunikation und Bindung zwischen Hund und Hundeführer. Das Zusammenspiel aus verbalem Kommando und Körpersprache ist entscheidend.
Geistige und körperliche Auslastung: Der Hund lernt, sich zu fokussieren und geistig zu arbeiten, während er gleichzeitig körperlich aktiv ist.
Ausrüstung für das Hoopers-Training:
Hoops (Bögen): Die typischen Hindernisse in Hoopers sind große, stabile Kunststoffbögen, durch die der Hund hindurch laufen muss.
Tunnel: Ein Weidentunnel oder Soft-Tunnel kann ebenfalls Teil des Parcours sein.
Pylonen und Tore: Diese werden als Wendepunkte genutzt, um den Hund zu lenken.
Leine: Zu Beginn sollte der Hund an der Leine geführt werden, um ihm zu helfen, sich zu orientieren.
Schritt-für-Schritt Einführung ins Hoopers:
Schritt 1: Gewöhnung an die Hoops
Beginne mit der Einführung des Hoops. Lass den Hund den Bogen erstmal erkunden und mit ihm spielen. Belohne ihn, wenn er durch den Hoop geht. Es ist wichtig, dass der Hund keine Angst vor dem Bogen entwickelt, da dieser ein zentrales Hindernis im Hoopers ist.
Ziel: Der Hund sollte sich an das Gerät gewöhnen und Freude daran entwickeln, hindurch zu laufen.
Schritt 2: Erster Versuch – Durchlaufen eines Hoops
Halte den Hoop in eine niedrige Position und führe den Hund mit einem Lockmittel (z.B. einem Leckerli) durch den Bogen. Belohne den Hund sofort, wenn er den Hoop passiert.
Ziel: Der Hund lernt, dass der Hoop ein Ziel ist und dass er durch ihn hindurch gehen soll.
Schritt 3: Einführung der Körpersprache und Kommandos
Beginne, den Hund mit einfachen Kommandos wie „Durch“ oder „Tunnel“ zu führen. Nutze deine Körpersprache (z.B. Handzeichen oder Bewegungen), um dem Hund zu helfen, den richtigen Weg zu finden.
Ziel: Der Hund soll verstehen, dass er auf deine Körpersprache und verbale Kommandos reagieren muss, um den Parcours korrekt zu durchlaufen.
Schritt 4: Aufbau eines einfachen Parcours
Erstelle einen ersten kleinen Parcours mit nur wenigen Hoops und vielleicht einem Tunnel. Führe den Hund schrittweise durch den Parcours und belohne ihn für jeden richtig ausgeführten Schritt.
Ziel: Der Hund soll lernen, verschiedene Hindernisse zu kombinieren und selbstständig durch den Parcours zu navigieren.
Wichtige Trainingsaspekte:
Geduld und Ruhe: Hoopers ist eine sanfte und präzise Sportart, bei der es darauf ankommt, ruhig und geduldig mit dem Hund zu arbeiten. Die ersten Versuche sollten ohne Druck und Stress durchgeführt werden.
Positives Feedback: Wie bei jeder Hundesportart ist es wichtig, den Hund für seine Bemühungen zu belohnen. Dies kann durch Lob, Leckerlis oder ein Spielzeug geschehen.
Klarheit in der Kommunikation: Der Hund sollte klare Signale erhalten. Achte darauf, dass deine Kommandos verständlich und konsequent sind.
Sicherheit: Achte darauf, dass die Hindernisse stabil und sicher aufgebaut sind, um Verletzungen zu vermeiden.
Erweiterung des Parcours:
Sobald der Hund die Grundlagen verstanden hat, kannst du den Parcours mit weiteren Hoops, Tunneln und Pylonen erweitern. Dies steigert die Schwierigkeit und hilft dem Hund, sich noch besser zu konzentrieren.
Ziel der Trainingseinheit:
Am Ende dieser Trainingseinheit sollte der Hund ein grundlegendes Verständnis für die Hoopers-Hindernisse entwickelt haben. Er wird in der Lage sein, durch den ersten einfachen Parcours zu laufen und mit dir als Hundeführer zusammenzuarbeiten. Das Training soll Spaß machen und gleichzeitig die Bindung zwischen Hund und Mensch stärken.
Mitbringen:
Leckerlis oder Spielzeug zur Belohnung
Gute Laune und Geduld
Ein Hund, der bereit ist, Neues zu lernen!
Viel Spaß beim Hoopers-Training mit deinem Hund!
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